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Emma Kunz
1892 Am 23. Mai um 18.00 Uhr wird Emma Kunz in Brittnau (Kanton Aargau, Schweiz) als Kind armer Handweber geboren. Ab gleichen Ort besucht sie die Volksschule. Laut Auskunft einer Schulfreundin befasst sie sich bereits damals mit aussergewöhnlichen Erscheinungen.
1909 verliert sie ihren Vater (Freitod) und zwei ihrer sechs Geschwister.
1910 beginnt sie ihre Begabungen in Telepathie, Prophetie und als Heilpraktikerin zu nutzen und fängt an zu pendeln. Es entstehen die ersten Zeichnungen, die sie in stest mitgeführten Schulheften festhält.
1911 reist sie als 19jährige nach Amerika, um einer Jugendliebe zu folgen, dem Sohn eines Pfarrers. Angeblich traf sie diesen jungen Mann nie und kehrt ein Jahr später enttäuscht wieder in ihr Dorf zurück, wo die Dorfbewohner ihr den Spottnamen "Philadelphia" geben.
1912 nimmt sie ihre Heiltätigkeit wieder auf. Um ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können, arbeitet sie ausserdem zeitweise in einer Strickerei.
1923 - 1939 ist sie jeweils im Sommer Haushälterin bei der Familie des Kunstmalers und Kunstkritikers Jakob Friedrich Welti (1871-1952) in Engelberg.
1930 erscheint ihr Gedichtband "Leben" im Verlag Gutzwiller AG, Zürich.
1933 40jährig, wird sie im Haulhalt Welti nunmehr Gesellschafterin.
1938 beginnt sie mit den grossformatigen Zeichnungen auf Millimeterpapier und nennt sich fortan in ihrem Freundeskreis "Penta". Sie zieht zu ihren Schwestern Hulda und Mina nach Brittnau, wo sie bis 1947 wohnt.
1941 gelingen ihr Versuche der Direktmagnetisierung von Krebszellen.
1942 entdeckt sie das Heilgestein "AION A" im Römersteinbruch von Würenlos (bei Baden, Kanton Aargau).
1943 wünscht sie sich am Fundort von "AION A" eine Begegnungsstätte, wo heilendes, kulturelles und geistiges Schaffen zusammenwirken.
1947 wird sie vom Aargauer Kantonsarzt schikaniert. Deshalb verlässt sie Brittnau. Weitere Gründe für ihren Wegzug sind im Unverständnis der Familie gegenüber ihren Anliegen zu sehen und in ihrer eigenen Wandlung von der Heilpraktikerin zur Forscherin.
1948 - 1951 wohnt sie in Lungern (Kanton Obwalden). Sie lässt sich in dieser Gegend nieder, weil 'Bruder Klaus' - Niklaus von Flüe, der in der Schweizergeschichte bedeutende Mystiker und Friedensstifter von 1481 (Stanser Verkommnis) - hier lebte und wirkte und sie für ihn eine hohe Wertschätzung hegt.
1951 übersiedelt sie nach Waldstatt (Kanton Appenzell-Ausserrhoden), wo sie ein Haus baut. Für diesen Umzug gibt es mehrere Gründe. Emma Kunz fühlt sich in der freien Ausübung ihrer Forschungen und Naturheilverfahren im Kanton Obwalden behindert und wählt als neuen Wohnsitz den Kanton Appenzell, in welchem Naturheilpraxis erlaubt ist. Ferner findet sie im Kantonschemiker Dr. Franz Decurtins einen begeisterten Anhänger ihrer Heilverfahren, der im eigenen Labor "Rochus" Medikamente nach ihren Anweisungen herstellt.
1953 erscheinen im Eigenverlag zwei Publikationen über ihre Zeichenmethode mit Hilfe des Pendels: "Das Wunder schöpfender Offenbarung" und "Neuartige Zeichnungsmethode". Ihr bildnerisches Schaffen umschreibt sie wie folgt: "Gestaltung und Form als Mass, Rhytmus, Symbol und Wandlung von Zahl und Prinzip".
Bekanntschaft mit Dr. Ernst Ganz, Geologe und Psychologe, der ihr Wissen, ohne ihren Namen zu nennen, in seinen zahlreichen Vorträgen an Universitäten im In- und Ausland verwertet.
Polarisation von Ringelblumen.
1963 Am 16. Januar stirbt sie in Waldstatt und wird in Brittnau begraben.


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