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Alchemie

Die Bemühungen der Alchemie werden heute oft gerne und schnell auf die Erstellung von Gold reduziert. Hinter der Alchemie steckt aber einiges mehr.

Die Alchemie umfasste viele Gebiete. Würde man diese heute fassbar machen wollen, müsste man sie in die Gebiete Chemie, Medizin und Philosophie aufteilen.

Die Alchimisten wurden dann gerufen, wenn Könige krank wurden. So hatte die Alchemie lange Zeit eine grosse Bedeutung. Einer der letzten Grossen Alchimisten war Paracelsus. Ein Zitat, welches die Jahrhunderte überdauerte:
"Alle Dinge sind Gift und nichts ist ohne Gift. Die Menge allein macht, dass ein Ding kein Gift ist."

Was war die Grundlage der Alchemie? Ich möchte hier nur die Eckpfeiler aufzählen. Der Alchimist ging davon aus, dass eine Prima Materia existiert. Sie setzt sich zusammen aus Erde, Wasser, Feuer, Luft. Wer die Prima Materia findet, besitzt den Stein des Weisen, der unsterblich werden lässt.

Genau diese Prima Materia verbindet die Alchemie auch so stark mit dem, was wir heute Esoterik nennen. Esoterik gilt an sich als Geisteswissenschaft und umfasst wiederum Religion, Philosophie, Geist allgemein. Farben-, Duft-, Aroma-, Energielehren. Eine Definition: Das Streben nach Vergeistigung und Innerlichkeit; die Suche nach einem neuen Weltbild, das der Ganzheit des Menschen und der Welt angemessen ist (Gasper/Müller/Valentin).

Die Prima Materia als Verbindung von Erde, Wasser, Feuer und Luft, also als Umfassendes, finden wir heute im Eins-Sein wieder. Totale Ganzheit. Ganzheitliches Denken. Begriffe, die neu entstanden sind oder wieder an Bedeutung gewonnen haben.



Der Alchimist nimmt den Weg über die Läuterung gerne auf sich. Er ist bereit, etwas Schmerzhaftes anzunehmen, um daran zu wachsen und die unwichtigen Ablenkungen dadurch zu verlieren.



Alles, was hier über Alchemie geschrieben steht, ist nur ein kleiner Einblick und irgendwo halt auch eine persönliche Interpretation. Wer sich für dieses Thema interessiert, soll doch mal seine Suchmaschinen anwerfen. Es gibt hier viel zu finden.

Als Abschluss noch: Die Prima Materia umgibt uns tagtäglich. Wenn es uns gelingt, sie zu fassen, können wir das Unmögliche möglich machen, Blei zu Gold und Hass zu Liebe wandeln.


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